Alle nun genannten Apps hat es mal im Angebot gegeben für lau oder extrem wenig. Es hat www.appshopper.com. Da kann man seine Wunschapps eintragen und wird dann bei Veränderungen (Updates, Preisveränderung, Preis unter Schwelle) per Mail informiert. Außerdem tragen einige gute Seelen z.B. auf www.apfeltalk.de Angebote zusammen, die es meist am Sonntag gibt.

  • Internet:
    • iCab Mobile.
      • Just got better: 1Password-Integration. Tabs, Firefox- und iCloud-Sync, automatisches Formular-Ausfüllen, Kiosk-Mode, mehrere Benutzeraccounts, … Es gibt nur einen Grund, den Safari manchmal zu verwenden und das ist das Verwalten mit dem Profilmanager.
  • Mail:
    • Mail.app.
      • Die einzige App, die an Mail.app herankommt, ist Boxer. Hat Mail.app sogar was voraus (Bilder der Kontakte aus der Kontaktdatenbank schon in der Listendarstellung), aber der “Done”-Ansatz ist für mich übermäßig kompliziert, man glaubt es kaum. Immerhin bekomme ich hauptsächlich Werbung.
  • Kalender/Kontakte/Aufgaben:
    • Pocket Informant Pro.
      • Diese App ist sehr umfangreich und ausgefeilt. Für mich bietet sie alles, was ich brauche. Aber Kontakte und Kalender sind beide schon sehr gute Stock-Applikationen, die man nicht unbedingt austauschen braucht, zumal, wenn man dafür Geld bezahlen muss.
  • Aufgaben:
    • 2Do.
      • Diese App gibt es auch als Mac-Programm, unterstützt auch MS Exchange sowie iCal-Integration und meiner Meinung nach ist es das Nonplusultra. Das wiederum behaupten alle, die mit ihrer Lösung zufrieden sind – deswegen einfach angucken. Wer sie nicht zumindest erwägt, macht einen Fehler.
  • Passwort-Manager:
    • 1Password.
      • Gibt es überhaupt Konkurrenz? Ich habe noch keine ernsthafte gefunden. Im Zusammenspiel mit dem Mac-Programm m.E.n. unschlagbar, allerdings auch nicht preiswert. Auf die Kritik mit dem Cloud-Sync-Wahnsinn hat der Anbieter gehört und einen WLAN-Sync nachgerüstet. Wenn das nur alle täten…
  • RSS-Reader:
    • Reeder.
      • Heißt ja schon so 😉 Zwischenzeitlich hatte ich auf dem iPad mal Mr. Reader ausprobiert (das auch sehr gut ist, aber eben nur fürs iPad). Mittlerweile hat der Autor von Reeder endlich die iOS7-Version und die Mac-Version fertig.
  • Paketverfolgung:
    • Parcel.
      • Tut seit iOS7 seinen Dienst, ist erweitert worden und funktioniert (meist) zuverlässig. Die Tracking-Nummern kann es meist nutzen, um den Versandservice herauszufinden. Einfach.
  • Twitter-Client:
    • Twitterific.
      • Tweetbot 2 ist leider meiner Meinung nach stehengeblieben. Nicht nur, dass man die iPad-App extra kaufen musste, da hat sich zudem gar nichts mehr getan. Twitterific ist eine Universal-App, selbsterklärend, schnell und bringt einen auf den Stand.
  • Einkaufsliste:
    • Bring!
      • Nach einem fiaskösen PR-Desaster beim Abstecher mit der Umkonfiguration ihres Geschäftsmodells (Cloud-Sync plötzlich für bezahlende Bestandskunden verändert) jetzt wieder auf Track. Einfach, touch-tauglich, durchdacht.
  • VNC-/RDP-Client:
    • Remotix.
      • iRDP/iVNC gab es noch zu iOS6-Zeiten, dann wurde die App mehr oder weniger kommentarlos eingestellt. Manche schwören heute auf Screens, ich dagegen finde die Geschwindigkeit von Remotix phänomenal. Es gibt auch einen Mac-Client (mittlerweile in Version 3), der ebenso schnell ist und per Cloud synchronisiert. Zudem ist Remotix meiner Meinung nach deutlich mehr Apple-like als Screens.
  • FTP-Client:
    • Transmit.
      • Ist schon auf dem Mac das beste. Funktioniert super. Einen Screencast zur Einleitung verlinkt beim Start vermisse ich noch. Das heißt nicht, dass die App so kompliziert wäre, die Bedienung erschließt sich sofort bei Benutzung. Es soll heißen, da fehlt eigentlich nichts.
  • Video-Abspieler MKV und ähnliche Apple nicht beliebter Dateien:
    • VLC.
      • Glücklich, wer sich die kostenfreie App bereits heruntergeladen hatte Sie ist sang- und klanglos aus dem AppStore verschwunden und selbst in den VNC-Foren äußert sich keiner der Entwickler dazu. Unbedingt das *.ipa sichern!
  • Song-Erkennung:
    • SoundHound.
      • Shazam hat sich ja leider disqualifiziert. Aber ich fand beide trotz unterschiedlicher Bedienung schon immer on par, mit allerdings leichten Annehmlichkeiten auf Seiten SoundHounds (nicht so verschnörkelt, direkter). Aufgebläht ist das aber mittlerweile auch.
  • Ebook-Reader (neben iBooks):
    • Marvin.
  • Taschenrechner:
    • PCalc.
  • Geokodierung von Fotos ohne integr. GPS:
    • myTracks.
  • Wetter-App:
    • WeatherPro.
      • Leider ist das Premium-Abo kostenpflichtig (stürzt einen aber auch mit unter 10 Euro für ein Jahr nicht in Armut). Für dieses Jahr muss ich sagen, dass ich mit den Vorhersagen nicht zufrieden war – entweder, die App zeigte blendende Aussichten und änderte 1 Tag vorher auf das Gegenteil oder es ruinierte die Stimmung, rauszugehen, schon mit Anlauf. Es kam sogar vor, dass die Vorhersagen mittendrin, also während des Wettergeschehens, nicht stimmten – was schon ärgerlich ist, wenn es sonnig sein sollte und einem die Regentropfen um die Kamera prasseln. Vielleicht lag’s aber auch einfach nur am Wetter 😉
  • PDF-Reader:
    • Goodreader.
  • Offline-Karten:
    • Pocket Earth.
      • Es gibt noch City Maps 2Go und OffMaps 2, die beide auch sehr gut sind. Bei OffMaps störte mich das Geschäftsmodell (“Bitte bezahlen Sie, pauschal mehr für alle Karten oder mehrfach weniger für jeweils 3”), dabei bezieht das auch nur die OpenStreetmaps. Dazu kommen dann noch Darstellungsfehler der Straßenbeschriftung. Pocket Earth wirkte auf mich einfach als das stimmigste Gesamtpaket, ohne dass ich es genau beschreiben könnte.
  • SSH-Client:
    • vSSH.
      • Vergleichbar mit Prompt 2, aber irgendwie mir noch einen Tacken sympathischer. Es hat einfach mehr Einstellungen. Die es dann auch noch korrekt umsetzt (ich habe alle SSH-Clients im AppStore durch: Das ist keine Selbstverständlichkeit!). Dagegen abstrahiert Prompt 2 die bessere Tastatur, eine Menge Kompatibili- und Funktionalität unter absolut faszinierend einfachen Settings. Da wird dann aber auch schon mal die Info weggelassen, dass die Sitzung gleich beendet werden wird. Auch lässt sich das eigentlich unerlässliche screen nicht als beim Verbindungsaufbau zu startendes Kommando hinterlegen, ein screen -ls und screen -rxU ist zwar schnell eingetippt, komfortabel geht aber anders.. Dafür bietet Prompt 2 unter iOS8 jetzt auch TouchID-Unterstützung. Ich hoffe, dass vSSH nachzieht.
  • Offline-Reader:
    • Instapaper.
      • Pocket ist mindestens genauso gut, aber die machen auch noch Vorschläge, was man lesen sollte/könnte. Ich fand den Ansatz von Instapaper ein wenig netter; auch hier kann ich nicht genau beschreiben, warum.
  • Blog-Software (WordPress):
    • Poster.
      • Sobald man ein paar Plugins installiert hat, kommt die Grafik-Verwaltung von Poster glaube ich nicht mehr klar. Deswegen gibt es auf dem iPhone zusätzlich die “echte” WordPress-App. Warum sie auf dem iPad nicht genauso gut ist, keine Ahnung. Aber es ist Stand Oktober 2014 tatsächlich so: auf dem iPad ist WordPress nicht zu gebrauchen. Poster bietet sowohl unterwegs wie auch auf dem Tablet eine einheitliche Bedienung, ist selbsterklärend, funktional und zuverlässig.
  • Podcast-Client:
    • Instacast.
  • Office:
    • iWorks.
  • Text-Snippets:
    • Text Expander.
      • Text Expander erfordert unter iOS7 noch speziell mit Support für TE kompilierte Applikationen. In iOS8 kann der Umweg über die spezifische TE-Tastatur den Support global nachrüsten – damit wird das Tool auf einen Schlag deutlich nutzbarer. Das ist schon erstaunlich; ich hätte gedacht, dass Apples Implementierung von iCloud-Kürzeln (mfg – mit freundlichen Grüßen), das Ende von Text Expander hätten bedeuten sollen. Dabei ist TE so viel leistungsfähiger, wenn man sich mal die Variablen anguckt, die man in Kürzeltexten nutzen könnte.
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