Archive for the ‘Meinungen und Beobachtungen’ Category

Kann mir jemand ein Tip geben?

Thursday, February 28th, 2013

Jahrelang dachte ich, das übelste Übel in der deutschsprachigen Forenlandschaft und Umgangssprache sei der Dativ. Der Dativ ist halt dem Genitiv sein Tod. Aber in letzter Zeit stolpern meine Augen ständig über einen nicht korrekten Akkusativ. “Kann mir jemand ein Tip geben?”, ist da zu lesen. Warum? Wieso? Weshalb? Argh!

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PizzaHut

Monday, January 14th, 2013

Meine Güte, habe ich früher die CheezyCrust und Pan-Pizzen von PizzaHut geliebt. Hach, dieser Knoblauchduft!

Ich weiß nicht, ob ich mich verändert habe oder ob der Laden wirklich so bescheiden geworden ist. Jedenfalls ist eine CheezyCrust schon mal nicht mehr finanzierbar (hey, für knapp 20 Euro esse ich lieber Steak…), die Beläge sind … mikroskopisch … und … selten … und nach Knoblauch muss man auch explizit fragen. Dann die Bedienung, die teils uninteressiert, teils extremst aufdringlich Kontakt herstellt (ich habe mal gelernt, man ist bestellfertig, wenn die Karte liegt), auf jeden Fall, selbst, wenn man gesagt hat, that's it, kommt noch die Frage nach Salat, Vorspeise und/oder Nachtisch. Ätz. Wenn sie denn wenigstens rechnen könnte – oder war es Absicht oder Trinkgeldoptimierung? Naja, jedenfalls ist es nicht das erste Mal und der Eindruck ergab sich mir in allen besuchten Huts – in Berlin, wie den beiden Münchener Restaurants. Schade, aber es gibt auch andere schöne Restaurants, wenn man denn mal weggehen mag…

 

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Subtilitäts-Pingpong

Tuesday, October 30th, 2012

Mitternacht, Kurt-Krömer-Late-Night-Show-Zeit. Kurtchens hinter einer Berliner Schnodderschnauze versteckte Subtilität empfinde ich schon allein als Kracher, aber heute Nacht zeigte sich: Es geht immer noch schlimmer. Und das lag an dem von mir sehr verehrten Serdar Somuncu.

„Political correctness“ hieß das Thema der Sendung, und gleich zu Beginn zählte Krömer ein paar No-Gos von seiner Liste auf: „Sagen wa jetzt mal, da ist was nicht ganz koscher, dann sagen wir nicht ,Det is‘ jetürkt‘, sondern ,Det is‘ gesüdosteuropäischt‘.“ Kurz darauf: „,Negerküsse‘ geht zum Beispiel gar nicht, das ist nicht pc, Negerküsse ist auf der schwarzen Liste wirklich ganz oben.“

Waren das nur Kalauer? Nein, denn ganz beiläufig zeigte Krömer, dass unsere Sprache voller Anspielungen auf andere Religionen (koscher), Hautfarben (schwarz, Neger) und Nationalitäten (Türken) steckt. Was politisch korrekte Sprache für Wortungetüme schafft, demonstrierte er an seiner korrekten Bezeichnung für Negerküsse, den „oralen Zuneigungsbeweisen dunkel pigmentierter Minderheiten“. Ganz und gar nicht political correct beschimpfte Krömer seine Mitarbeiter und rechtfertigte sich hinterher damit, dass er das ruhig machen könne – die verstünden eh kein Deutsch und seien billiger. Um dann grinsend zu verkünden: „Political correct heute, sehr verehrte Damen und Herren, hat alles mit dem Imagewechsel zu tun.“ Und fügte treuherzig hinzu: „Bin anders jeworden!“ Was viele nur als Trash betrachten, ist in Wahrheit ein Spiegel – Krömer versteckt hinter der Neuköllner Fassade einen Spiegel, im dem wir die hässliche, bigotte Seite, den puren Zynismus unserer Gesellschaft sehen.

Ähnliches beabsichtigt der Künstler Serdar Somuncu – nur noch viel krasser. Als er sich – noch Comedian-like – bei Krömer als „außen deutsch, innen türkisch“ vorstellt, lachen viele. Aber als er nach mit einem seitwärts ausgestreckten rechten Arm konkretisiert: „in der Frau auch innen türkisch“ und mit markanter, parolengeübter Stimme „In der deutschen Frau besonders!“ nachlegt, bleibt es erstaunlich still. Somuncu ist so zynisch, dass das Publikum oft nicht weiß, ob es lachen darf, soll oder gar muss. Denn Somuncu kann verstörend „deutsch“ wirken – vielleicht auch, weil er sich auf der Bühne intensiv mit Hitlers “Mein Kampf” auseinandergesetzt hat, rund 1500 Mal aus diesem Pamphlet vorlas, um es zu entzaubern. Vor Interessierten, Schülern, Kritikern und ihm ausgesprochen feindlich gesinnten Nazis, teils unter Polizeischutz und mit kugelsicherer Weste.

Aber zurück zu Krömer: Es erstaunt, wie leicht es ihm und seinem Gast gelingt, zwischen schuljungenhaftem Geblödel und ernsthaften Themen hin und her zu springen. Eben noch ziehen sich beide die Hosen aus und albern im mit Blümchendecke bezogenen Bett herum, und keine 5 Minuten später sinniert Somuncu über sein Programm, in dem er flächendeckend beleidige und ihn dem ihm auffalle, dass diejenigen, die aktuell betroffen sind, am meisten zetern. Aber auch am lautesten mitlachen, wenn über andere Minderheiten gelacht werde. Oder dass es nicht Krömers und sein Auftrag sei, stumpf zu unterhalten, sondern die Zeit mit irgendwas zu füllen. Nein, Somuncu ist kein Blödelbarde.

Zusammen bildeten beide ein Dreamteam, das intelligente Unterhaltung zustande brachte. Schade, dass die immer nur nachts stattfindet, während es in der Prim Time sachte dahinplätschert…

Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, findet die Folge hier: Krömers Late Night Show

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No Döner-Update

Monday, October 1st, 2012

Ich muss ein wenig Informationen neu hinzustreuen: Der Dönerverkauf im Ostbahnhof ist deutlich günstiger geworden (<4 Euro). Deswegen mag ich dort dennoch nicht essen. Alternativ zur Lösung in der Prinzregentenstraße ist auch der Döner in der Einsteinstraße sowohl preislich, wie auch geschmacklich akzeptabel. Last but not least hat dieser Gastronom (gegenüber Tengelmann) sogar Sonntag geöffnet.

Erwähnen möchte ich noch – obwohl nicht Döner-related – dass Burger King am Ostbahnhof nunmehr der Meinung ist, dass seine Kunden der Luxusklasse entspringen. Demzufolge haben sie die Preise für ein normales Whopper-Sparmenü auf 7 (!) Euro angehoben! Ich bin nicht bereit, meine Hand dafür ins Feuer zu legen, meine aber, dass das Menü dort vorher 5,79 Euro gekostet hat. Vielleicht waren es auch 6,29 Euro. Eine Preissteigerung um “lediglich” 20 Ct, wie mir die Bedienung weismachen wollte, war es auf keinen Fall.

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Wiesn-Werbung

Monday, October 1st, 2012

Mein persönlicher Favorit auf den ersten Platz sämtlicher Wiesn-zugehöriger Werbung:
Max-Weber-Platz-Apotheke. Vielleicht naheliegend, vielleicht nicht das erste Mal – aber auf jeden Fall so kreativ, dass ich schmunzeln musste!

Werbung Max-Weber-Platz-Apotheke

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iPhone 5 angeguckt

Friday, September 21st, 2012

Im Apple Store Rosenstraße gab es die Möglichkeit, sich das iPhone 5 einmal anzusehen.

Die meisten Geräte hatten bereits den Geist aufgegeben; einige zeigten noch “zu wenig Akku” – wahrscheinlich trifft das alle und es ist zumindest nicht wirklich überraschend, so am ersten Tag.

Der erste Anblick: Sieht von vorne aus wie ein 4S. Der erste (intime) Kontakt: Mann, ist das leicht.
(more…)

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Final Cut Pro X: erweitertes Kurzfazit

Sunday, September 16th, 2012

…es hat mich gerade 16h meiner Arbeitszeit gekostet. Rückgängig machen geht nicht, Versionierung nicht vorhanden oder nutzbar, die Projektverwaltung einfach scheußlich, die hochgelobte magnetische Timeline tut irgendwas, aber eben nicht das, was sie soll, ebenso wie das Programm an sich, in die Timeline gezogene Clips werden von Effekten zerhäckselt, nach all dem und einer gehörigen weiteren Auswahl an Defekten, tut es mir nur fast leid:  Ich kann nur jeden davor warnen, so wie ich für den Schrott auch noch Geld auszugeben. Punkt. Irgendwie bekommt man was gebacken, aber es ist weder logisch, noch deterministisch, noch konsistent, noch professionell. Ich habe immer noch eine Corel VideoStudio Pro X2-Suite hier… Ansonsten wünsch ich weiter viel Spaß…

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Final Cut Pro X – Kurzfazit (aber wirklich: sehr kurz!)

Sunday, September 9th, 2012

Etliche haben sich über Final Cut Pro X beschwert. Will ich gar nicht drauf eingehen, nur die Kurzzusammenfassungen auf Youtube verlinken:

http://www.youtube.com/watch?v=SgXUh1HrYOw
http://www.youtube.com/watch?v=2KxATe7MNNM

5 Programmupdates später und nach langem Zögern: Soll ich es wagen? habe ich es gewagt und was soll ich sagen? Es ist alles noch viel schlimmer.

Ich bin kein Profi. Anleitung gleich Zero und es ist absolut unmöglich, AVCHD-Content eines handelsüblichen Camcorders in FCPX zu importieren. Nicht generell, vielleicht. Nur für mich, für den Camcorder und für die Videoeinstellungen, die man zum Aufnahmezeitpunkt gewählt hat. Die lassen sich so schlecht nachträglich ändern. Bzw., die Szenen lassen sich so schlecht reproduzieren… Nach viel Gelese im Netz hat man das gute Gefühl, man ist nicht alleine. Die Lösung, den Videostream in einen anderen Container zu packen, um die erste, undokumentierte Hürde (“Import von Kamera” für MTS-Dateien ist ohne Kamera und ohne die originalen Dateien schlicht nicht möglich), habe ich selber noch geknackt. Aber dass FCPX mit 1440×1080, 50fps AVCHD-Content nichts anfangen mag weil es nicht standardkonform ist… gnaggnag. Mit den Defaults sollte man sich auch noch mal beschäftigen. Files, die bereits auf der Platte liegen, auf der auch der Eventordner ist, brauchen nicht noch einmal kopiert zu werden (Haken rausnehmen – check). Warum HFS+ hardlinks unterstützt, wenn Apple sie nicht nutzt? Gnaggnag… Gerade bin ich dabei, den Rattenschwanz an MOV noch einmal mit ffmpeg zu bearbeiten (die globale Empfehlung ist ClipWrap – kostet ja nur “noch mal” 50 US-$), damit ich Prores benutze. Denn die nächste Hürde “AVCHD content wird importiert, hat aber nur Ton, kein Bild” konnte ich nicht anders lösen. Hoffentlich reicht die 3TiB-Festplatte.

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Lie

Tuesday, August 21st, 2012

wir müssen uns beschweren – es reicht nicht einmal mehr für eine respektvolle Anrede, denn du behandelst uns auch respektlos.

Seit Mittwoch, den 15.8.2012, 17:00 Uhr ist unser DSL nicht mehr existent. Resetten von Modem und Router bringt nichts. Insgesamt haben wir seitdem 2 ½ Stunden in der Warteschleife verbracht, um die Störung zu melden, eine Information zu bekommen, was los ist und zu erfahren, wann die Störung behoben sein wird.

Letztere beide Punkte konnten wir bis heute nicht in Erfahrung bringen. Dafür haben wir ungefähr 50 Mal gehört, dass dir unser Anruf wichtig ist, sich gleich jemand um uns kümmern wird und wir dich doch auch übers Internet erreichen könnten. Merkst du eigentlich, wie zynisch das ist? Hallo Alice – wir haben kein Internet mehr!

Irgendwann haben wir auf der Bestellhotline angerufen, um überhaupt mit einem Menschen zu sprechen. Aber deine Mitarbeiter können ja prinzipiell keine kompetenten Auskünfte geben und sagen immer „Ich kann nichts tun“. Alice, wenn wir zu unseren Kunden „Ich kann nichts tun“ sagen würden, wären wir arbeitslos. „Geht nicht“ gibt‘s nur bei dir. Deshalb hat deine Mitarbeiterin leider sehr viel angestauten Ärger abbekommen. Einmal hatten wir endlich eine Beraterin dran, die sagte: „Ja, wir haben gerade eine Störung, wenn Sie genau wissen wollen was, stelle ich Sie zum Service durch.“ Und zack, hingen wir wieder in der Warteschleife – so schnell, dass wir gar nicht „Nein“ sagen konnten. Was soll das? Überhaupt, deine Mitarbeiter:

Sie sind dreist: In einem anderen Störungsfall klinkte sich deine Mitarbeiterin bei einer berechtigten Beschwerde einfach aus und zu früh wieder ein, so dass wir ihr Lachen aus vollem Halse hören konnten. Die Beschwerde gab es aber nur, weil wir definitiv wussten, dass die Störung nicht bei uns vorlag und sie uns trotzdem den 08/15-Fragenkatalog aufnötigte. Ein anderer Mitarbeiter trug einen Vertragsabschluss ein, obwohl wir nur Informationsmaterial geschickt bekommen wollten.
Sie reden immer im Konjunktiv, können also nie eine konkrete Aussage treffen(„Wenn das so wäre, dass Sie den Vertrag dann und dann abgeschlossen haben, dann sollte er am 21.9. enden“).
Sie sind inkompetent: Als wir kürzlich nur die Mobile Option kündigten, trug deine Mitarbeiterin den gesamten Vertrag ein – und das kam nur durch Zufall heraus.
Sie können nicht einmal eine Kündigungsbestätigung schicken.

Alice, du behandelst uns wie eine Melkkuh – als Kunde müssen wir ohnmächtig verharren, bis du dich gnadenvoll herablässt, mit uns zu reden. Du schickst nicht mal eine SMS, um uns über die Störung zu informieren. Warum wir so aufgebracht sind? Weil wir als auch öfter vom Homeoffice aus arbeiten und es immer ein Drama mit dir wird. Überall sonst auf der Welt ist der KUNDE König – außer bei dir. Wir haben keinen Bock mehr auf dich. Dabei warst du mal eine der besten. Aber dir ist O2 wohl zu Kopfe gestiegen, dass du vergisst, wer diejenigen mit dem Geld sind.

 

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„Alice gehört jetzt zu O2“

Tuesday, August 21st, 2012

So verkündet es O2 seit der Übernahme des ehemaligen Super-Anbieters Alice. Der hatte einst eine kostenlose Kundenhotline und zeichnete sich durch bestens geschulte, freundliche Callcenter-Mitarbeiter aus. Ganze Verträge waren mit einem Monat Kündigungsfrist kündbar, und günstig waren die Konditionen auch noch – mit meinem Mann konnte ich sogar kostenlos telefonieren.

Was mein Mann und ich aber die letzten 1-2 Jahre mit Alice erleben durften, hat nichts mehr mit Spaß zu tun. Wenn ich allein an die Diskussionen mit Callcenter-Mitarbeiterinnen denke, die regelmäßig den 08/15-Fragenkatalog (“Haben Sie den Stecker reingesteckt? Haben Sie ein Alice-Modem?” etc.) abchecken, selbst wenn man ihnen sagt, dass der Mann im Hause vom Fach ist und sehr wohl prüfen kann, ob unsere Infrastrutkur buggy ist oder nicht. Gna gna gna! Aber das nur nebenbei…

Zuletzt also bestellte mein Mann seine SIM-Karte ab. Er erhielt sogar per Post eine Kündigungsbestätigung – mit einem versteckten Hinweis, dass Gespräche von Alice zu Alice ab 25.10.2012 0,15 € kosten. Soso. Noch ein Grund mehr, meine Alice-SIM abzubestellen. Aber eine Kündigungsbestätigung? “Geht nicht”, sagt die Callcenter-Dame, “die werden erst automatisch verschickt, wenn die Kündigung wirksam ist.” Häh? So etwas habe ich ja auch noch nicht gehört… Ich könne aber eine E-Mail schreiben. Na, dann. Wieso muss ich als Kunde eigentlich alles machen?

Nun gut, ich bin etwas paranoid, und nachdem ich in der Alice-Lounge (für die ich übrigens auf der O2-Seite einen Extra-Alice-Login anklicken muss, der mich erst auf ein AOL-Portal führt und von da zur Alice-Lounge *wunder*) nicht durchblicke, was nun gekündigt ist, rufe ich lieber noch einmal an. Der nette Herr sagt: „Hier ist ja alles gekündigt! Auch der Hauptanschluss. Wollten Sie das?“ Nö, eigentlich nicht.

So, jetzt aber ‘ne Kündigungsbestätigung für die SIM, mein Mann hat ja auch eine erwirken können. „Nein, das geht leider erst automatisch raus, wenn die Kündigung durch ist. Vorher können wir händisch nichts eingeben“, sagt der nette Herr. „Aber“, erkläre ich, „ich habe hier ein Schreiben.“ Ich lese den Text vor. Er antwortet: „Ja, DAS ist eine KündigungsEINGANGSbestätigung.“ Jetzt bin ich völlig verwirrt. Genau das meint man doch mit Kündigungsbestätigung, oder? Dass man bestätigt bekommt, zu wann eine Kündigung wirksam wird… Meine Frage hinsichtlich der entfallenden Kostenlos-Telefonie beantwortete der nette Herr mit einem: „Ja, das ist eine Promotion – die ist kein Vertragsbestandteil. Deshalb kann so etwas einfach geändert werden.“ Hmmm, ich erinnere mich, dass das damals ein Kaufargument war. Aber wo bekommt man bei Kommunikationsanbietern noch eine Vertragskopie? Halte ich persönlich für unseriös. Genau so wie die Tatsache, dass die Kauf-Gebühr fürs Handy, die ich 2 Jahre lang in Raten abstottere, als “Miete” deklariert wird – und bei Nichtkündigung angeblich einfach weiterläuft… Aber wer weiß das schon genau? Schließlich wissen ja oft nicht einmal die Callcenter-Mitarbeiter, was genau Phase ist. Nur so erkläre ich mir, dass die immer im Konjunktiv sprechen: “Wenn Ihr Vertrag bis 21.9. laufen würde, dann wäre das jetzt Ihre letzte Rate.” Ja, kann man denn nicht in den Vorgang reingucken und eine verbindliche Aussage treffen?

Angst und bange ist mir nur, wie es beim nächsten Anbieter sein wird, denn wie der nette Herr unter der Hand schon sagte: „Glauben Sie, woanders ist es besser?“

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